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Ergebnisse einer Umfrage: fast 90% der UkrainerInnen schätzen sich als gläubige Menschen ein Drucken E-Mail

Das ukrainische Volk zählt zu den am meisten religiösen Nationen: fast 90% der Bevölkerung identifiziert sich mit bestimmten religiösen Konfessionen oder Bewegungen, nur annähernd 10% halten sich für Atheisten oder Agnostiker – soweit die Ergebnisse der soziologischen Umfrage von ISSP (International Social Survey Programme), die laut Information des Instituts für religiöse Freiheit (Kyiv) im Rahmen eines internationalen Projekts des Kyiver internationalen Instituts für Soziologie, dem Zentrum „Soziale Indikatoren“, und der Nationalen Universität „Kyiv-Mohyla-Akademie“ durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchung wurden vor kurzem in der Ukraine veröffentlicht, bei der 2.036 repräsentative Erwachsene aus der ukrainischen Bevölkerung befragt wurden.

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Neuer Weihbischof für Chur: Abt Marian Eleganti Drucken E-Mail

Die Bischöfe reagieren „mit Freude und dankbar“ auf die Ernennung eines neuen Weihbischofs für Chur. Abt Marian Eleganti vom Benediktinerkloster Uznach war am Montag vom Papst zum Weihbischof ernannt worden. In einer kurzen Mitteilung versichern die Bischöfe, dass sie für Eleganti beten. Das Presseecho auf den Neuernannten ist durchwachsen: Die „Neue Zürcher Zeitung“ lobt zwar, dass sich der „Neue“ vor den Medien „gesprächsbereit und gewandt“ zeige. „Aber im Kontext des Kirchenverständnisses, das sich in Rom und in Chur manifestiert, überwiegen Zweifel“, so ein Kommentar des Blattes mit der Überschrift „Kein kirchliches Gleichgewicht“. Benno Schnüriger, der Präsident der Römisch-Katholischen Zentralkommission im Kanton Zürich, kritisiert in Zeitungsinterviews, dass Rom seinen Verband nicht eingebunden habe; er sei „überrascht und fassungslos“. Die Zürcher Katholiken seien „enttäuscht“; für die staatskirchenrechtlichen Organe des Kantons komme Roms Vorgehen „einer Provokation gleich“. Erste Presse-Porträts von Eleganti betonen allerdings, dass er „nicht wie ein Fundamentalist“ wirke, sondern „freundlich und besonnen“ auftrete.

 
Treue zum Petrusamt schenkt Ausgeglichenheit und innere Freiheit Drucken E-Mail

Die Menschwerdung Gottes ist das grundlegende Ereignis der ganzen Geschichte und war von Ewigkeit her vorgesehen. Der Papst bei der Generalaudienz über den Mönchstheologen Rupert von Deutz.

Vatikan (kath.net/Zenit) "Wenn in der Kirche Kontroversen auftreten, garantiert der Bezug zum Petrusamt die Treue zur gesunden Lehre und schenkt Ausgeglichenheit und innere Freiheit." Dies erklärte Papst Benedikt XVI. während der heutigen Generalaudienz in der Audienzhalle Paolo VI vor rund 8.000 Pilgern und Besuchern. In seiner Katechese beschäftigte sich der Papst mit der Gestalt des Benediktinermönchs Rupert von Deutz (auch Rupertus Tuitensis; * um 1070; † 4. März 1130 in Deutz).

In Zeiten, die durch Kontraste zwischen dem Papsttum und dem Kaiserreich durch den so genannten Investiturstreit charakterisiert gewesen seien, habe sich Rupert durch seine äußerst integre moralischen Geradlinigkeit sowie seine Verbundenheit mit dem Stuhl des Petrus ausgezeichnet.

Im Jahr 1116 hätten seine Gegner Rupert sogar den Prozess machen wollen. Obwohl er freigesprochen worden sei, habe es Rupert vorgezogen, sich für eine gewisse Zeit nach Siesburg zu begeben. Da die Auseinandersetzungen jedoch noch zu keinem Ende gekommen waren, sei er in das Kloster von Lüttich zurückgekehrt und habe beschlossen, sich endgültig in Deutschland niederzulassen. 1120 sei er zum Abt von Deutz gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1129 geblieben sei. Nur im Jahr 1124 habe er das Kloster anlässlich einer Pilgerreise nach Rom verlassen.

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Theologische Fortbildungskurse der Diözesanpriester Drucken E-Mail

Von 2 bis 3 Dezember 2009 fanden in Konferenzräumen des Ordinariats der Buchach (Butschatsch) Diözese, unter der Leitung von Vize-Rektor der Iwano-Frankiwsker Theologischen Akademie Pater Borys Hobyr, Fortbildungskurse für die 170 Priester des Bistums, zum Thema der Moral-Ethischen Lehre der Kirche, statt.

Auf Grund der wachsenden Profanation der christlichen Lehre und Symbole in der heutigen Zeit, so der Referent, müsse seitens der Pfarrer und Seelsorger ein wichtiger Akzent zu dieser Problematik in der pastoralen Arbeit akzentuiert werden.

Nach Informationen des Pressezentrums der Butschatsch Diözese

 
Synode der Griechisch-Katholischen Bischöfe von 29 November bis 9 December hat die Sitzungen in Lemberg Drucken E-Mail

 

Heute, am 29 November 2009, mit der Feier der Göttlichen Liturgie von Johannes Chrisostomos in der Kathedrale St. George's in Lemberg, beginnt der Bischofssynode der Ukrainisch-Katholischen Kirche.  Die Sitzungen, die von Seiner Seligkeit Lubomir Husar, Oberhaupt der Ukrainischen Kirche geleitet sind, werden während der gesamten Woche bis zum 5 Dezember 2009 andauern. Zu der Synode der griechisch-katholischen Bischöfe der Ukraine gehören momentan 49 Bischöfe (zusammen mit Emeriti, Altbischöfen). In Bryukhovychi (Vorort von Lemberg, Lviv) kamen in diesen Tagen zu den gemeinsamen Sitzungen 36 Bischöfe aus verschiedenen Ländern der ganzen Welt wo die Ukrainisch Griechisch-Katholischen Kirche mir ihrer Diözese (Metropolien) vertreten ist. Es werde unter anderem verschieden  Themen aus dem Leben der Kirche behandelt, sowie die Bestellung der neuen Bischöfe in den Diözesen abgestimmt.

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