Home

Suche

Counter


Designed by:
Site hosting Joomla Templates
Web hosting services
Großerzbischof Lubomyr in Lutzk: „Wir versuchen mit allen Teilen unserer Kirche in Verbindung zu bleiben“ Drucken E-Mail

 

„Es ist schon zur Tradition geworden, dass wir versuchen, die Treffen der Ständigen Synode in verschiedenen Gebieten, in denen unsere Kirche tätig ist, durchzuführen“, - erklärte Seine Seligkeit Lubomyr auf der Presskonferenz in Lutzk, die am 29.Juni aufgrund des Besuches des Oberhauptes der Ukrainisch, Griechisch-Katholischen Kirche in Wolynien stattgefunden hatte. Vom 26.-29.Juni verweilte Seine Seligkeit Lubomyr im Exarchat Lutzk, wo er an der Sitzung der Ständigen Synode der UGKK teilgenommen hatte.

„Wir haben unsere verschiedenen Themen, über die diskutiert wird, aber wir besuchen auch unsere Diözesen, Exarchate, damit wir uns mit unseren Gläubigen, dem Ortsklerus, den Gemeinden und den Verwaltungsorganen treffen können und die Situation besser verstehen und kennen lernen. Dies ist wichtig, damit wir sehen, wie unsere Kirche lebt und damit wir besser helfen  können“, - betonte das Oberhaupt der UGKK.

Wie bereits berichtet, führen  die Vertreter der Geistlichen höchsten Ranges in der letzten Zeit ihre Versammlungen der Ständigen Synode in den neugegründeten Exarchaten der UGKK durch.  Nach den Worten des Oberhauptes der UGKK hatten die Bischöfe voriges Jahr die Ständige Synode im Exarchat von Donezk-Charkiv durchgeführt, im Frühjahr dieses Jahres in Odessa-Krim und in diesen Tagen fand die Synode zum ersten Mal in Wolynien statt.

Während der Pressekonferenz erzählte jeder der sechs Bischöfe der UGKK, die an der Versammlung der Ständigen Synode teilnahmen, über seine Eindrücke vom Besuch der Gemeinden des Lutzker Exarchates.

So berichtete Bischof Ihor Woznjak, der Erzbischof von L´viv, über den Gottesdienst am Sonntag in Kovel, wo die Redemptoristen tätig sind: „Der Tag war unseren neuen Märtyrern gewidmet und wir waren in der Kirche, in der unser Seliger Märtyrer Mykolaj Tscharnezky in den Dreißigerjahren gewirkt hatte. Die Erinnerungen an seinen Dienst leben im Gedächtnis der Menschen weiter“, - unterstrich Bischof Ihor, und er wies darauf hin, dass die Menschen auch die Patres, die jetzt dort wirken, sehr schätzen. Erfreulich fand der Bischof auch, dass von hundert  Leuten, die am Gottesdienst teilnahmen, etwa 80 kommuniziert haben: „Das bedeutet, dass diese Menschen sehr an ihrer spirituellen Formung arbeiten“, - betonte der Erzbischof von L’viv.

Der Bischof von Edmonton David (Motjuk) aus Kanada erzählte über die Heilige Liturgie und das Gespräch mit dem Klerus und den Laien in Rivno und bemerkte dazu: „Die Arbeit der Bischöfe als Mitglieder der Ständigen Synode ist nicht nur reine Theorie, sondern auch Praxis“.

Über die sonntägliche Heilige Liturgie in Wolodymyr-Wolynsk erzählte der Bischof von Stamford Pawlo (Chomnyzky), der zur Sitzung aus den Vereinigten Staaten anreiste: „Unerwartet traf ich eine Frau aus meiner Pfarrgemeinde in New York, die aus Wolodymyr-Wolynsk stammt. Die ukrainische Welt ist sehr eng verbunden“, - bemerkte Bischof Pavlo.

Bischof Wasyl (S’emenjuk), der Bischof von Ternopil-Sboriv, war froh, die Pfarrgemeinde seines ehemaligen Seminaristen P.Roman Bobesjuk zu besuchen, der jetzt in Dubno wirkt: „Schön, dass sich um den Priester die Jugend sammelt. Ich sehe dort die Zukunft unseres Volkes“, - unterstrich Bischof Wasyl. Seiner Meinung nach werde die Kirche, die von den Jugendlichen in Dubno aufgebaut wird, zu einer Zierde der alten Stadt: „So hat sich so ergeben, dass die anderen Konfessionen jetzt in den ehemaligen griechisch-katholischen Kirchen von Dubno ihre Gottesdienste zelebrieren. Wir haben keine Absicht diese zurückzubekommen. Wir wollen, dass der Friede unter den Kirchen herrscht und  deswegen bauen wir neue Kirchen“,- fasste Bischof Wasyl zusammen.

„Hier in Lutzk wurden am Sonntag die Menschen ausgezeichnet, die ihren Beitrag dazu leisteten, dass Friede, Eintracht und Verständnis unter den Völkern herrscht. Ich denke, dies macht diese Begegnung für uns ganz besonders wertvoll“, - erinnerte Seine Seligkeit Lubomyr zum Abschluss an das besondere Ereignis am 27. Juni in Lutzk – die Verleihung der Auszeichnungen des Seligen Märtyrers Omelan Kowtsch, und damit beendete er seine einführenden Worte zur Pressekonferenz.

Das Oberhaupt der Kirche bedankte sich herzlich bei den Journalisten für das Interesse und die Beleuchtung der Tätigkeit der griechisch-katholischen Hierarchen in Wolynien durch die Presse.

Presseabteilung der UGKK

 
Butschatsch (engl. Buchach) Diözese UGKK (Ukrainisch Griechisch-Katholische Kirche), Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting