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"Die Atmosph?re ist voller Begeisterung und Erwartung"- Abschlu?feierlichkeiten des Priesterjahres in Rom Drucken E-Mail

Weihbischof Conley von Denver: Die Atmosph?re beim Abschluss des Priesterjahres ist voller Begeisterung und Erwartung. Ziel des Priesterjahres ist eine geistige Erneuerung, damit die Priester kraftvolle Zeugen des Evangeliums sind.

Die Atmosph?re beim Abschluss des Priesterjahres im Rom sei voller Begeisterung und Erwartung. Das sagt James D. Conley, Weihbischof von Denver im Gespr?ch mit CNA.

Die Zahl der Teilnehmer betrage mehr als doppelt so viel wie erwartet. Mittlerweile h?tten sich mehr als 10.000 Bisch?fe, Priester und Diakone aus aller Welt registriert. Nach seinen Beobachtungen seien ?berwiegend junge Priester gekommen, sagte Conley.

Auf die Frage nach der Bedeutung des Priesterjahres sagte der Weihbischof, ihm sei von Beginn an klar gewesen, dass der Zweck des von Papst Benedikt ausgerufenen Priesterjahres das Gebet f?r die Heiligung der Priester ist. Bei allen Veranstaltungen dieser Woche steht das Gebet im Mittelpunkt. Jeden Tag gebe es eucharistische Anbetung und Segnung, erl?uterte er. Der Heilige Vater habe den Priestern letztes Jahr gesagt, er hoffe f?r die Priester auf eine innere Erneuerung, um kraftvollere und pr?gnantere Zeugen des Evangeliums in der heutigen Welt zu sein.

Eine zentrale Rolle bei den Veranstaltungen zum Abschlu? des Priesterjahres spielt der heilige Jean-Marie Vianney, der als Patron der Priester beispielhaft sei. Die Person des heiligen Pfarrers von Ars stehe im Mittelpunkt von Meditationen, Messen und dem Kongress, erl?uterte der Weihbischof.

Das Priesterjahr m?sse nun weiter wirken. Weihbischof Conley w?rtlich: Diese geistige Erneuerung, die er (Benedikt XVI., Anm.) betont, wird auf vielerlei Weise auch ein neuer Anfang f?r die Priester sein und nicht nur der Abschluss des Priesterjahres. Auf die Frage, was konkret vom Priesterjahre bleiben w?rde, antwortete Conley: Eine der Fr?chte, die ich nach Abschluss des Priesterjahres erwarte (und die ich in unserem Seminar in Denver bereits bemerkt habe) ist eine gereinigte und gel?uterte Absicht/Motivation, Priester zu werden.

Conley wies in diesem Zusammenhang auf den Anstieg der Seminaristen hin. Trotz der Medienberichte ?ber Skandale in der Kirche zeige dies die Bereitschaft einer wachsenden Zahl junger M?nner, dem Ruf in den priesterlichen Dienst der Kirche zu folgen. Angesichts der gegenw?rtigen Situation w?rden sie aus ?bernat?rlichen Motiven und nicht aus weltlichen ?berlegungen in die Priesterseminarien eintreten. Sie wissen, dass die Welt ihre Entscheidung bel?cheln wird und sie als seltsam oder sogar pervers verspotten wird, sagte der Weihbischof. Die Kirche brauche gute, heilige, normale, gl?ubige Priester mehr denn je, fuhr er fort, und viele junge M?nner seien bereit ihrer Berufung zu folgen. Weihbischof Conley ist zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch nach Ende des Priesterjahres anhalten wird: Obwohl es keine leichte Zeit ist, Priester zu sein, ist es auch eine sehr interessante Zeit.

 
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