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Der Ökumenische Kirchentag in München ist gestartet Drucken E-Mail

München, 12. Mai 2010. Mit einem herzlichen „Grüß Gott“ wurden die Gäste des 2. Ökumenischen Kirchentages in der Münchner Innenstadt am Mittwoch, 12. Mai, zum „Abend der Begegnung“ willkommen geheißen. Nach dem Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese geleiteten Bayerische Blaskapellen die Besucher in die Innenstadt. Kirchliche Verbände, Gemeinden und soziale Einrichtungen aus allen sieben Regierungsbezirken boten Getränke und Spezialitäten der Regionen, Mitmachaktionen und Informationen über ihre Arbeit an.

„Maßkrug-Schleudern“ auf Biertischen bei der Katholischen Pfarrei Tittmoning, ein Marionettenspiel beim St. Elisabethenverein München, eine Leinwand kreativ gestalten mit der Landjugend Kirchstein und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten – das alles boten zum Beispiel kirchliche Gruppen, Pfarreien und Organisationen aus München und Oberbayern. Mitmach-Aktionen, Informationsstände und Essensstände prägten das Erscheinungsbild im Dreieck zwischen Isartor, Karlsplatz und Maximiliansplatz. „Welcher bekannte Schokoladenname kommt elfmal im Alten Testament vor“, fragten beispielsweise die Vertreter der Pfarrei St. Theresia und der Evangelischen Christuskirche in München-Neuhausen im ökumenischen Bibel-Quiz. Der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung hatte sich unter anderem „Gute Gründe für den Sonntag“ auf die Fahne geschrieben. Auch der Hunger konnte an zahlreichen Ständen gestillt werden: Das Angebot reichte hier vom Leberkäs und Steckerlfisch über „Obatzd’n“ bsi zu Schmalzbroten. Zur Nachspeise gab es von der Katholischen und der Evangelischen Gemeinde Prien am Chiemsee Äpfel als „Früchte der Ökumene“.

Auch kulturell war auf der „Oberbayern-Meile“ etwas geboten: Auf drei Bühnen zeigten Profis wie Amateure vier Stunden lang ein breites Spektrum Münchner Kulturlebens. Den Schwerpunkt bildeten musikalische Auftritte. Vom Sakro-Pop bis zur Hip-Hop-Band, von bayerischer Blasmusik bis zu den verschiedensten Gospelchören war alles geboten. Der ökumenische Gedanke des Miteinanders wurde musikalisch erlebbar, als am Maximiliansplatz die Besucher spontan zum so genannten „Chanten“, also zum gemeinsamen Singen, eingeladen wurden. Ein paar hundert Meter weiter zelebrierte währenddessen die Rockband „Magic Vermin“ die Premiere ihres eigens für den Ökumenischen Kirchentag geschriebenen Songs „Hope on different ways“. Zu sehen gab es neben traditionellen bayerischen Volkstänzen und prächtigen bayerischen Trachten als Besonderheit eine „interreligiöse Modenschau“, deren Modelle durch einfallsreiche Applikationen und Schnitte Religion und Mode zusammenbrachten. Die Kleider wurden eigens für den ÖKT geschneidert und vorgeführt von Auszubildenden der Damenmaßschneiderei La Silhoutte.

Hinter eindrucksvollem Bühnenprogramm und kulinarischen Leckereien stand beim „Abend der Begegnung“ der Gedanke des Miteinanders. Helga König, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände in der Region München und eine der Organisatorinnen des Abends, betonte vor allem das Wir-Gefühl, das in den Straßen der Münchner Innenstadt spürbar war. Besonders freute sie, dass so viele junge Menschen für Vielfalt auf den Bühnen und an den Ständen sorgten. Jugendliche würden Religion hautnah erleben und sich mit den unterschiedlichen Konfessionen auseinandersetzen. „Man kann die Jugend begeistern und damit etwas bewegen“, sagte sie und plädierte dafür, junge Menschen zur Ökumene zu ermutigen.

Am 13 Mai 2010 zum Fest der Christi Himmelfahrt, fand in den Rahmen dieses Kirchentages auch eine kirchliche Veranstaltung in der Ukrainischen-Katholischen Gemeinde in München, Schönstraße 55. Auf dem Programm dieser „Kennenlernen-Begegnung“ stand ein Gottesdienst in Byzantinischen Ritus unter dem Vorsitzt der Apostolischen Ekzarchen für die Ukrainer in Deutschland Bischof Petro Kryk, als Gast aus der Ukraine, Bischof Vasyl Semeniuk aus der Diözese Ternopil und vielen anderen anwesenden Priestern aus Deutschland und Ukraine. Nach diesem Feierlichen Gottesdienstgebet mit der musikalischen Chor-Begleitung der Kathedral-Kirche in München wurde alle Gäste, unter Ihnen auch Vertreter von Internationaler Organisation „Renovabis“, verschiedene ukrainische Organisationen sowie Vertreter der Diözese Buchach (Butschatsch), Koordinator der Projektearbeit Herr Andriy Kutscherenko, zu einem Essen-Empfang, gemeinsamen Austausch und Kennenlernen in der Räumen der Gemeinde herzlich eingeladen. Somit werden solche wichtige Veranstaltungen wie in diesen Tagen in München auch für die Gesamte Kirche ein Verbindungselement im gemeinsamen Gebet und Unterstützung.

Pressestelle der Erzdiözese München, A. Kutscherenko

 
Butschatsch (engl. Buchach) Diözese UGKK (Ukrainisch Griechisch-Katholische Kirche), Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting