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Die UGKK sei daran schuld, dass sich Patriarch Kyrill mit Papst Benedikt XVI. nicht treffen will. Wovon zeugt das? Drucken E-Mail

Der Vorsitzende der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen der Russischen Orthodoxen Kirche, der Erzbischof von Wolokalomsk – Ilarion - teilte am 5. November in einem Interview einem russischen TV-Kanal mit, dass die ROK nichts gegen das Treffen des Patriarchen Kyrill mit Papst Benedikt XVI. hätte, aber der Vatikan müsse „konkreten Schritte“ tun, um seinen Wunsch zur Zusammenarbeit zu zeigen, - berichtete RISU.

„Wir erwarten dass der Vatikan, die Römisch-Katholische Kirche, konkrete Schritte tun wird, um ihren Wunsch zur Zusammenarbeit zu zeigen und alle Wunden zu heilen, die in der grausamen Zeit Anfang der Neunziger Jahre zugefügt wurden“, - so sagte der Erzbischof. Nach seinen Worten wurden in dieser Periode 500 orthodoxe Kirchen in der Ukraine „gewalttätig von den Gläubigen der UGKK erobert und die Orthodoxen wurden weggeschickt“. „Wir schlagen vor, diese bestehenden Probleme zu lösen“, - sagte er.

Diese Situation wurde im Interview für „Spiegel der Woche“ von Erzbischof Lubomyr folgenderweise kommentiert: „Wenn ein Wunsch einander näher zu kommen bestehe, so würden keine Bedingungen gestellt – man trifft sich und redet miteinander. Wenn sie aber über Bedingungen sprechen: „Tu dies oder jenes, dann werden wir dich lieben“, - das bedeutet das Fehlen eines echten Wunsches miteinander zu kommunizieren, ein Fehlen der wahren Liebe. Der Unterschied zwischen der Politik des ehemaligen und heutigen Patriarchen von Moskau bestehe nur darin – viel Lärm, aber nicht Neues“, - so sagte das Oberhaupt der UGKK.

Wie RISU schon berichtet hatte, betonte der Leiter der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen (AKAB) des Moskauer Patriarchates Erzbischof von Wolokalomsk Ilarion (Alfejew) während des offiziellen Besuches im Vatikan im Gespräch mit Papst Benedikt XVI. (am 18. September) und Kardinal Leonardo Sandri, dem Präfekten der Kongregation für Ostkirchen (am 17.September) die Notwendigkeit konkreter, praktischer Schritte für die „radikale Verbesserung der Situation in der Westukraine“. Die Verhältnisse zwischen den orthodoxen und den griechisch-katholischen Gläubigen in der Ukraine bezeichnete Erzbischof Ilarion als Haupthindernis auf dem Wege des Dialogs zwischen der ROK und der RKK. Der Leiter der AKAB  MP nutzte die Gelegenheit, den für die ROK schon traditionellen Vorwurf an die griechisch-katholischen Kirche zu machen: „die gewalttätige Vernichtung der drei orthodoxen Diözesen – L’viv, Ternopil und Ivano-Frankiwsk.

Im Interview mit dem Ukrainischen B-B-C-Dienst kommentierte das Oberhaupt der UGKK Lubomyr Husar die Vorwürfe des Erzbischofs Ilarion, die man den ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen gemacht hatte: „Diese Vorwürfe werden immer gemacht, doch ich habe nie gehört, dass jemand sie beweisen könnte. Ich kenne kein Beispiel, dass wir eine von den Gläubigen der ROK errichtete orthodoxe Kirche in Besitz genommen hätten. Im Jahre 1946 bekam die Russisch, Orthodoxe Kirche in der Westukraine vom Staat mehr als 500 Kirchengebäude. Es waren aber keine Kirchen der ROK“, - erklärte das Oberhaupt der UGKK. Nach seinen Worten gab es manchmal traurige Geschichten in der Zeit des Auftauchens der UGKK aus dem Untergrund, wenn die Gemeinden sich spalteten und es entstanden große Missverständnisse. Das ist aber Vergangenheit und heute gibt es praktisch keine Konflikte mehr. „Ich warte noch auf objektive Beweise, dass die griechisch-katholischen Gläubigen gewalttätig einige Kirchen weggenommen hätten, oder den Aufbau neuer Kirchengebäude stören würden“, - so stellte Seine Seligkeit Lubomyr fest.

Presseabteilung der UGKK

 
Butschatsch (engl. Buchach) Diözese UGKK (Ukrainisch Griechisch-Katholische Kirche), Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting