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“Den Kirchen wurden ihre Eigentümer einfach zurückgegeben“ Drucken E-Mail

„Die Behauptung, dass die Griechisch - Kath. Kirche die Orthodoxen Kirchen mit Gewalt zurückgenommen hätte, ist absolut unglaubwürdig. Den Kirchen wurden einfach ihre Eigentümer zurückgegeben. Wir haben in Briefen betont, dass es an Beweisen fehlt, dass diese Kirchen den Orthodoxen gehörten. Ich bitte darum, dass uns glaubwürdige Beweise vorgelegt werden, denn über solche verfügen wir bisher nicht“, - antwortete Seine Seligkeit Ljubomyr, das Oberhaupt der UGKK in einem Interview auf die ihm gestellte Frage.

Laut der Information des Instituts für Kirchengeschichte der Ukrainischen Katholischen Universität hatte die Ukrainisch, Griechisch-Katholische Kirche vor Beginn des Zweiten Weltkriegs  2.387 Pfarrgemeinden, 3,6 Mill. Gläubige, 2.352 Diözesanpriester, 31 Männer- und 121 Frauenklöster und Klostergebäude. Es gab eine Theologische Akademie und drei Priesterseminare, in denen 480 Studenten studierten.

Außer den längst bekannten Beweisen, dass die L´viver „Synode“ von 1946 eine pseudo-kirchliche Veranstaltung, die von den Sicherheitsorganen der UdSSR organisiert wurde, war, präsentierte das Institut für Kirchengeschichte eine Reihe von Dokumenten aus dem Archiv des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die diese Tatsachen bestätigen.

Nach dem langjährigen Verbot wurde die legale Tätigkeit der UGKK erst 1989 erneuert. Nach den Worten ihres heutigen Oberhauptes „wusste M. Gorbachov noch vor seinem Besuch im Vatikan, dass ihm die Frage gestellt würde, wie es mit der Griechisch-Katholischen Kirche stehe? Deshalb veröffentlichte die sowjetische Regierung etwa eine Woche vor dem offiziellen Besuch die Direktive bezüglich der Regisirierung der Griechisch-Katholischen Gemeinden. Wenn Menschen in den Gemeinden aber sagten, dass sie weiterhin orthodox bleiben wollten, wurden ihre Gemeinden nicht umregistriert. Dennoch haben sofort etwa tausend Gemeinden ihren Willen bekundet, dass sie in den Schoss die UGKK zurück kehren möchten“.

Die Materialien aus den sowjetischen Archiven über die Vernichtung der UGKK und andere Zeugnisse über das Leben der UGKK im Untergrund und ihre Erneuerung kann man anhand der Ausstellung zum 20. Jahrestag der Legalisierung der UGKK, die das Institut für Kirchengeschichte vorbereitet hat, genauer studieren.

Presseabteilung der UGKK

 
Butschatsch (engl. Buchach) Diözese UGKK (Ukrainisch Griechisch-Katholische Kirche), Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting