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Bekennende Gemeinschaften begr??en Nein zum Minarettbau Drucken E-Mail

Das Votum sei kein Zeichen religi?ser Intoleranz, "als das es vielfach von Politikern, Kirchenleuten und Journalisten diffamiert wurde"

Mit Verst?ndnis und Zustimmung hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) auf den Schweizer Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette reagiert. F?r ein Bauverbot hatten am 29. November 57,5 Prozent der Teilnehmer gestimmt. Das Votum sei kein Zeichen religi?ser Intoleranz, als das es vielfach von Politikern, Kirchenleuten und Journalisten diffamiert wurde.

Die Entscheidung sei vielmehr ein Nein zum Machtanspruch des Islam und zur ?berfremdung der christlich-abendl?ndischen Kultur, hei?t es in einer am 9. Dezember ver?ffentlichten Stellungnahme des theologisch konservativen Zusammenschlusses in Europa und S?dafrika. Sie ist unterzeichnet vom Pr?sidenten der Konferenz, Pastor Ulrich R?? (Hamburg), dem Vizepr?sidenten, Religionslehrer Andreas Sp?th (Windsbach/Mittelfranken) und dem Ehrenpr?sidenten, dem Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei T?bingen). Nach ihren Worten ist die Besorgnis der Schweizer Bev?lkerungsmehrheit nachvollziehbar und ernstzunehmen.

Wer die Entscheidung als Zeichen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Beschneidung der Religionsfreiheit darstelle, gehe von einem tr?gerischen Bild des Islam aus, wie es durch liberale Vertreter dieser Religion in den Medien vorgestellt werde. Ziel des Islam bleibe die Islamisierung der ganzen Welt mit der damit bestimmenden Rechtsprechung durch die Scharia gem?? dem Koran. Diesem Ziel diene auch der vielfach von verm?genden ?lscheichs finanzierte Bau pr?chtiger und zum Teil ?berdimensionierter Moschee, die mit ihren Minaretten m?glichst alle Kircht?rme ?berragen sollen.

Moscheen seien nicht nur Gebetsr?ume; in ihnen werde oft auch politisch agitiert. Von den Minaretten werde f?nfmal am Tag ?ffentlich der Absolutheitsanspruch des islamischen Gottes Allah und des Propheten Mohammed ausgerufen.

Keine Einschr?nkung der Religionsfreiheit

Die IKBG bezeichnet es als v?llig abwegig, den Schweizern zu unterstellen, sie wollten die muslimischen Einwanderer bei der Religionsaus?bung behindern: Das geschieht nirgendwo in ihrem Land und ihren Nachbarl?ndern. Im Gegensatz dazu erfahren christliche Minderheiten in den meisten islamischen L?ndern keine Toleranz. Sie w?rden dort oft nicht nur behindert und ausgegrenzt, sondern bisweilen gewaltt?tig verfolgt. Christen werde selbst der Bau kleiner Kirchengeb?ude ohne Turm und die Einrichtung von Andachtsr?umen untersagt.

Der massive Protest gegen das Schweizer Minarettverbot w?re glaubw?rdiger, wenn er mit einem ebenso leidenschaftlichem Eintreten f?r die Religionsfreiheit der Christen gerade auch in islamischen L?ndern verbunden w?re, so die IKBG. Sie ruft die Regierungen und alle Verantwortungstr?ger in Kirche und Politik auf, unerschrocken und nachhaltig immer wieder f?r die Religionsfreiheit der benachteiligten, verfolgten und gef?hrdeten Christen einzutreten.

 
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