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Ergebnisse einer Umfrage: fast 90% der UkrainerInnen schätzen sich als gläubige Menschen ein Drucken E-Mail

Das ukrainische Volk zählt zu den am meisten religiösen Nationen: fast 90% der Bevölkerung identifiziert sich mit bestimmten religiösen Konfessionen oder Bewegungen, nur annähernd 10% halten sich für Atheisten oder Agnostiker – soweit die Ergebnisse der soziologischen Umfrage von ISSP (International Social Survey Programme), die laut Information des Instituts für religiöse Freiheit (Kyiv) im Rahmen eines internationalen Projekts des Kyiver internationalen Instituts für Soziologie, dem Zentrum „Soziale Indikatoren“, und der Nationalen Universität „Kyiv-Mohyla-Akademie“ durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchung wurden vor kurzem in der Ukraine veröffentlicht, bei der 2.036 repräsentative Erwachsene aus der ukrainischen Bevölkerung befragt wurden.

Der Generaldirektor des Kyiver internationalen Instituts für Soziologie Volodymyr Paniotto erklärte, dass die Religion immer mit den gesellschaftlichen Werten und Normen verbunden war, - man denke dabei an eines der bekanntesten Wertesysteme – die „Zehn Gebote“. Die Einbeziehung eines breiteren Fragenspektrums zur soziologischen Umfrage, das über die Grenzen der Theologie hinausreicht, gibt seiner Meinung nach die Möglichkeit „die Beziehungen der Religion zu einigen anderen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens zu erforschen und ihre Rolle in der Gesellschaft besser zu verstehen“. Beispielsweise habe laut Herrn Paniotto die jetzige soziologische Umfrage, bei der es unter anderem auch um die Frage des Glücks im menschlichen Leben ging, nachgewiesen, dass gläubige Menschen deutlich glücklicher als die nichtgläubigen seien.

Die Religiosität der Menschen bleibt eines der größten sozialen Phänomene, das auf hohem wissenschaftlichen Niveau untersucht werden muss. Davon sind die unmittelbaren Teilnehmer der Umfrage überzeugt – Olena Bohdanova, Dozentin am Lehrstuhl für Soziologie (Nationale Universität „Kyiv-Mohyla-Akademie“) und Maksym Parashchevin, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für soziale Psychologie des Instituts für Soziologie. In den von ihnen vorgestellten Schlussfolgenrungen erscheint die Ukraine als eine sehr religiöse Gesellschaft, in der man unabhängig von den nationalen Zugehörigkeit, seinen Glauben bekennen und seine geistigen Bedürfnisse frei ausüben kann.

Der außerordentlich bevollmächtigte Botschafter von Norwegen in der Ukraine Olaf Berstad, dank dessen finanzieller Unterstützung in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Open Ukraine“ diese umfassende Umfrage durchgeführt werden konnte, erklärte, dass das Projekt ISSP, das bereits 1984 begonnen hatte, heute 45 Teilnehmerstaaten aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Südafrika zähle.

„Ohne des guten Dialoges zwischen den Nationen, die sich zu verschiedenen Religionen bekennen, kann man sozial bedeutenden Probleme nicht lösen“, - betonte Olaf Berstad.

Laut der Ergebnisse der vorherigen Umfrage im Rahmen des internationalen Projektes ISSP wurde die Religiosität der Ukrainer/innen als eine der höchsten in Europa eingeschätzt. Dabei bekennt sich die Mehrheit der UkrainerInnen (91%) zum Christentum.

www.irs.in.ua

 
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